Die Menschen haben einige Ziele, die sie ihr ganzes Leben lang erreichen wollen. Materielle und seelische Werte wie Reichtum, Besitz, höherer sozialer Status, Heirat und Kinder sind für jeden Menschen ein unveränderlicher Schmuck des diesseitigen Lebens. Pläne werden geschmiedet und Bemühungen unternommen, um diese Ziele zu erreichen. Obwohl die Menschen wissen, dass alles nur vorübergehend ist, dass alles auf der Welt an Wert verlieren und veraltet und vernichtet wird, können sie sich von diesen Werten nicht lösen. Eine Ware veraltet, Länder werden aufgrund von Naturkatastrophen unfruchtbar, eine schöne Person verliert eines Tages, wenn sie älter wird, ihre Schönheit. Vor allem, jeder Mensch auf dieser Erde ist sterblich und wird alles, was er besitzt, hinter sich lassen. Doch trotz all dieser unwiderlegbaren Tatsachen besteht die Verbundenheit mit dem Diesseits fort. Diejenigen, die ihr Leben damit verbringen, sich dem Schmuck des irdischen Lebens zu widmen, werden begreifen, dass sie Illusionen nachgejagt sind. Sie werden die Lächerlichkeit ihrer Handlungen nach ihrem Tod erkennen. Nur dann wird ihnen der entscheidende Sinn des Lebens, ein aufrichtiger Diener Allahs zu sein, klar werden. Allah beschreibt diese "tiefe Verbundenheit" im Quran mit den folgenden Worten: Die Dinge dieser Welt - Reichtum, Gatten, Kinder und Handel - sind die Hauptbeschäftigung vieler Menschen in diesem Leben. Wenn sie jedoch die Macht und die Größe Allahs erkennen könnten, würden sie sehen, dass alle Dinge, die den Menschen gewährt werden, bloß Mittel sind, um Allahs Wohlgefallen zu erreichen. Auf diese Weise würden sie auch begreifen, dass das Hauptziel des Menschen darin besteht, Sein Diener zu sein. Diejenigen jedoch, die nicht wahrhaftig glauben und kein Vertrauen haben in Allah, erkennen wegen ihres Ehrgeizes den Grund ihres Daseins nicht. Sie erwarten große Dinge von diesem mangelhaften Leben. Es ist überraschend, dass der Mensch das Jenseits vergisst, diesen vollkommenen und unendlich überlegenen Wohnsitz und mit dieser Welt zufrieden ist. Auch wenn jemand keinen wahrhaftigen Glauben hat, sollte die Wahrscheinlichkeit des Jenseits, auch wenn sie ihm nur gering erscheint, ihn doch mindestens dazu bringen, sich vernünftiger zu verhalten. Für die Gläubigen ist das Jenseits jedoch nicht nur wahrscheinlich, sondern eine Realität .Aus diesem Grund bemühen sie sich ihr ganzes Leben lang, vor der Hölle gerettet zu werden und das Paradies zu erreichen. Sie wissen offenbar, dass nach einem Leben, das im Streben nach nichtigen Wünschen verbracht wird, die Enttäuschung im Jenseits überwältigend sein wird. Sie wissen genau, dass angehäufter Reichtum, ein prallvolles Bankkonto, Luxusautos und Villen nicht als Lösegeld zur Rettung vor der ewigen Bestrafung dienen können. Weder ihre Familie noch sonst jemand von ihren besten Freunden wird sie vor der ewigen Verdammnis bewahren können. Ganz im Gegenteil versucht jede Seele nur das Heil zu erreichen. Allah gibt dieses im folgenden Vers kund: Die Anziehungskraft des weltlichen Besitzes ist zweifellos das Geheimnis der Prüfung. Allah schuf alle Dinge, die er den Menschen schenkt, damit sie schön und ausgezeichnet seien. Dennoch sind sie alle vergänglich. Das soll den Menschen zu denken geben, damit sie die Dinge, die ihnen in dieser Welt gegeben werden, mit denen im Jenseits vergleichen können. Dies ist das Geheimnis, von dem wir sprechen. Das Leben auf der Welt ist in der Tat ausgezeichnet; es ist bunt und attraktiv, und offenbart den Ruhm der Schöpfung Allahs. In dieser Welt ein gutes Leben zu führen und an ihm Freude zu finden ist zweifellos wünschenswert, und der Mensch betet zu Allah, um ein solches Leben führen zu können. Dennoch kann dies niemals der entscheidende Sinn des Lebens sein, da solch ein Ziel im Leben nicht wichtiger sein kann, als Allahs Wohlgefallen zu erlangen und das Paradies zu erreichen. Folglich sollte der Mensch beim Genuss dieser Gunst seinen Hauptlebenszweck nie vergessen. Allah warnt den Mensch im folgenden Vers davor: Diese große Vorliebe für weltliche Dinge ist einer der Gründe, warum der Mensch das Jenseits vergisst. Man findet nie wahres Glück in irgendwelchen weltlichen Dingen, die man begehrt. Das ist so, weil extreme Wünsche schwer zu erfüllen sind. Ganz gleich wie viel jemand bereits besitzt, die Wünsche des Egos sind unersättlich. Er sucht beständig nach mehr und Besserem. Deshalb kann der Mensch nicht Frieden und Zufriedenheit in dieser Welt finden. EXISTIERT TATSÄCHLICHER REICHTUM IM DIESSEITS? Wisst, dass das irdische Leben nur Spiel und Scherz und Flitter und Prahlerei unter euch ist und Wetteifern um Vermögen und Kinder. Dies gleicht dem Regen, dessen Wachstum die Bauern erfreut. Dann aber welkt es, und du siehst es gelb werden. Dann zerbröckelt es. Und im Jenseits ist strenge Strafe ebenso wie Verzeihung von Allah und Wohlgefallen. Doch das irdische Leben ist nur ein trügerischer Nießbrauch auf Zeit. (Sure 57:20 - al-Hadid) Nicht an das Jenseits zu glauben oder es als eine entfernte Möglichkeit anzusehen ist der grundlegende Fehler vieler Menschen. Sie glauben, dass sie ihren Besitz nie verlieren werden. Der Hochmut lässt sie vom Wege Allahs abweichen und sie wenden sich gegen seine Verheißung. Das Ende dieser Menschen wird in einem Quranvers wie folgt beschrieben:
SIND FÜLLE UND STATUS IM DIESSEITS WICHTIG? Ein Mensch mit reinem Gewissen und klarem Verstand wird leicht begreifen, dass diejenigen, die Villen mit mehr Zimmern, Luxusautos oder fabelhafte Garderoben besitzen, nur imstande sind, einen begrenzten Teil dieses Besitzes zu nutzen. Wenn Sie die größte Villa in der Welt hätten, würde es möglich sein, den Komfort jedes Raumes gleichzeitig zu genießen? Wenn Sie eine Garderobe mit den modischsten Kleidungsstücken hätten, wie viele Ihrer Kleider könnten Sie an einem Tag tragen? Der Inhaber einer Villa mit Dutzenden Zimmern kann in jedem Moment nur in einem einzigen Raum verweilen. Wenn Ihnen alle köstlichen Speisen eines berühmten Kochs angeboten würden, würde Ihr Magen nicht mehr als einige von ihnen aufnehmen können; wenn Sie versuchen, mehr hinunterzuwürgen, ist das Resultat Qual anstatt Vergnügen. Die Liste könnte weiter verlängert werden, doch die auffallendste Tatsache ist, dass man nur eine begrenzte Lebensdauer hat, in der man den Luxus genießen kann, den diese Fülle mit sich bringt. Der Mensch bewegt sich schnell in Richtung auf das Ende zu Doch fällt ihm dies während seines Lebens nicht auf, und er nimmt an, dass seine Fülle ihm ewiges Glück bringt. Dieser Umstand wird in dem folgenden Vers angesprochen: Der Mensch ist so geblendet von der Macht seiner Fülle, dass er annimmt, der Bestrafung zu entgehen, wenn ihn das schreckliche Ende am Jüngsten Tag ereilt, falls er seinen Reichtum weggibt: Manche wissen, dass Reichtum, Wohlstand und großes Vermögen dem Willen Allahs unterliegen. Folglich sollte jeder Mensch sich bewusste sein, dass Rang und Status lächerlich sind. Nur diese Menschen verstehen wirklich, dass ihr Besitz ihnen im Jenseits nicht dient. Folglich jagen sie nicht den Werten dieser Welt nach. Arroganz ist kein Merkmal, das Sie von solchen bescheidenen Menschen erwarten können. Die Existenz Allahs, des Allmächtigen, nicht zu vergessen, macht sie dankbar für alles, was Er ihnen gibt. Als Gegenleistung für diese Haltung verspricht Allah ihnen eine achtbare und bequeme Lebenszeit. Menschen, die auf Allah vertrauen und Allah zu dienen als den entscheidenden Zweck ihres Lebens ansehen, wissen, dass sie weltliche Dinge nur für einen begrenzten Zeitraum genießen können und dass weltliche Dinge angesichts des versprochenen ewigen Überflusses wertlos sind. Reichtum verführt solche Menschen nie dazu, sich diesem Leben zu sehr hinzugeben. Im Gegenteil macht er sie dankbarer und führt sie näher zu Allah. Sie begnügen sich mit dem, was Allah ihnen gibt, um Sein Wohlgefallen zu erreichen. Anstatt Vergnügen am Reichtum dieser Welt zu haben, erfüllen sie die Gebote des Qurans, die von ihnen verlangt werden. Nicht begreifen zu können, warum weltliche Dinge in dieser Welt erschaffen wurden, führt die Menschen dazu, zu vergessen, dass sie diesen Besitz nur während einer Periode von 60-70 Jahren nutzen können, falls sie so lang leben sollten, und dass sie dann ihre Villen, Autos und Kinder hinter sich lassen. Sie denken nicht daran, dass sie allein in ihren Gräbern begraben werden. Ihr ganzes Leben hindurch können sie den Wohlstand nie richtig genießen. Dafür, dass sie die Fülle für eine Rettung halten und ihren Schöpfer vernachlässigen, erleiden sie bitteren Kummer in dieser Welt und im Jenseits: Der Quran kündigt das Ende derer an, die unstillbare Gier nach Besitz zeigen: Wahrer Reichtum gehört jenen Gläubigen, die nie ein inneres Interesse am Besitz in dieser Welt zeigen und wirklich daran glauben, dass allein Allah dem Menschen alles gibt. Diese sind tatsächlich die wirklich wohlhabenden Menschen in dieser Welt; sie begrenzen ihr Leben nicht auf bloße 60-70 Jahre. Die Gläubigen engagieren sich im besten Handel, indem sie das Paradies gegen dieses Leben eintauschen. Sie bevorzugen Dauerhaftigkeit anstelle vorübergehenden Reichtums. Allah berichtet uns im folgenden Vers von diesen Menschen:
DIE HEIRAT Dabei vernachlässigen unwissende Gesellschaften eine entscheidende Tatsache: all diese materialistischen Werte sind dazu verurteilt, zu vergehen. Allah kann das Vermögen eines Mannes in jedem Moment zurücknehmen, und es dauert nur einige Sekunden, das gute Aussehen zu verlieren. Jederzeit kann ein Unfall schreckliche und bleibende Narben im Gesicht hinterlassen. Die Zeit bewirkt ebenfalls Schaden an unserer Gesundheit, Stärke und Schönheit. Was für Konsequenzen ergeben sich unter solch unvorhersehbaren Bedingungen in einem System, das sich lediglich auf materialistische Werte gründet? Denken Sie zum Beispiel an einen Mann, der eine Frau nur deswegen heiratet, weil er durch ihre schönen Blicke beeindruckt wird. Was würde er denken, wenn ihr Gesicht in einem Unfall verletzt wird? Würde er sie verlassen, wenn Falten beginnen, in ihrem Gesicht zu erscheinen? Die Antworten decken zweifellos die unvernünftige Grundlage des materialistischen Denkens auf. Eine Heirat wird wertvoll, wenn sie lediglich dazu bestimmt ist, Allahs Wohlgefallen zu erreichen. Andernfalls wird sie zu einer Belastung in dieser Welt und in der folgenden. Wenn nicht in dieser Welt, versteht man schließlich im Jenseits, dass sie der menschlichen Seele nicht angemessen war. Dann ist es jedoch zu spät; am Jüngsten Tag würde er seine Frau, der er sich im Diesseits so nah fühlte, bis zur Zahlung des Lösegelds für seine eigene Rettung gefangen halten. Der Terror dieses Tages macht alle Beziehungen in dieser Welt bedeutungslos. Allah gibt eine detaillierte Rechnung der Verhältnisse zwischen unmittelbaren Familienmitgliedern am Jüngsten Tag im folgenden Vers: Es wird aus diesem Vers offenbar, dass Menschen ihren Frauen, Freunden, Brüdern oder Schwestern am Jüngsten Tag überhaupt keinen Wert beimessen werden. In ihren hoffnungslosen Bemühungen, gerettet zu werden, ist jeder bereit, seine nächsten Angehörigen für die eigene Rettung zu opfern. Außerdem verfluchen sich diese Leute, da sie einander nie vor einem so schrecklichen Ende gewarnt haben. Im Quran wird der Fall von Abu Lahab, der ewige Bestrafung in der Hölle verdiente, und seiner Frau erzählt: Eine Heirat, die vor Allah annehmbar ist, basiert auf völlig verschiedenen Kriterien. Im Gegensatz zu einer Heirat, wie sie in einer unwissenden Gesellschaft üblich ist, in der die Menschen Allahs Wohlgefallen außer Acht lassen, sind die Kriterien nicht Geld, Ruhm oder Schönheit. Vielmehr ist die Heirat, dazu bestimmt, Allahs Wohlgefallen zu gewinnen. Für Gläubige ist das einzige Kriterium "taqwa", das heißt, die Vermeidung von allem, was verboten ist, und die Erfüllung von allem, was befohlen wird, und die Furcht vor Allah. Infolgedessen kann ein Gläubiger Mensch nur jemanden heiraten, der von tiefer Loyalität zu Allah erfüllt ist. Die Partner finden Glück und Zufriedenheit in dieser Heirat. Im folgenden Vers wird dies beschrieben: Wenn Taqwa die alleinige Grundlage ist, werden die Gläubigen ein angenehmes Leben im Jenseits führen. Da sie sich gegenseitig an die Gerechtigkeit erinnern und ihr ganzes Leben bis zum Paradies führen, bleiben sie auch enge Freunde bis in alle Ewigkeit. Ihre Beziehung wird wie folgt beschrieben:
KINDER Für viele Menschen ist Kinder zu haben eins der wichtigsten Ziele im Leben. Nach der Offenbarung des Qurans wünscht ein Gläubiger nur Kinder, um Allahs Wohlgefallen zu gewinnen. Der Wunsch nach einem eigenen Kind nur um des Kindes willen würde bedeuten, dem Partner die Rolle Allahs zuzuschreiben. Ein Beispiel dafür, wie Menschen ihren wirklichen Zweck vergessen und ihre Kinder als das entscheidende Ziel im Leben angesehen haben, wird im Quran im folgenden Vers gegeben: Die Gläubigen erbitten Kinder von Allah nur für Allahs Wohlgefallen. Die Propheten beabsichtigten, als sie Allah um Kinder baten nur, Sein Wohlgefallen zu erreichen, wie es im Quran geschrieben steht. Ein Beispiel ist die Frau von Imran: Der Ausdruck des Verses, Kinder zu haben, ist eine Form der Anbetung Allahs, wenn beabsichtigt wird, Allahs Segen herbeizuflehen. Wenn die wirkliche Absicht jedoch etwas anders ist, als die Gnade Allahs zu erlangen, dann kann die betreffende Person ernste Konsequenzen in dieser Welt und im Jenseits erleiden. Die Gläubigen betrachten ihre Kinder als Individuen, die ihnen von Allah anvertraut wurden. Folglich sind sie nicht stolz auf das Aussehen, den Erfolg oder die Intelligenz ihrer Kinder, und sie wissen, dass die Merkmale des Kindes von Allah gutgeheißen wurden. Solcher Stolz ist eine Form des Abirrens vom rechten Weg. Solch eine Haltung hat schädliche Konsequenzen im Jenseits. Für die Menschen einer unwissenden Gesellschaft, sind Kinder die Quelle vieler Probleme, nicht nur im Jenseits, sondern bereits in dieser Welt. Von der Geburt an hat das Großziehen eines Kindes lästige Verantwortungen für die Mutter zur Folge. Es ist insbesondere für die schwangere Mutter eine schwierige Erfahrung. Zuerst muss sie an dem Tag, an dem sie die Nachricht eines Babys bekommt, ihren Lebensstil völlig ändern. Sie muss ihre Prioritäten neu ordnen. In dieser Hinsicht kommen die Notwendigkeiten des Babys in ihrer Gebärmutter immer zuerst; ihre Essgewohnheiten, die Art und Weise, wie sie schläft, ihr Leben ändern sich völlig. Gegen Ende der Schwangerschaft werden die meisten einfachen körperlichen Bewegungen für die Mutter beschwerlich. Die Hauptschwierigkeiten beginnen jedoch nach der Geburt. Die Mutter verbringt ihre ganze Zeit, indem sie sich um das Baby kümmert. Das Baby lässt normalerweise seiner Mutter sehr wenig Zeit für ihre persönlichen Bedürfnisse. Folglich blickt die Mutter voller Erwartung in die Zukunft, wenn ihr Baby endlich alt genug ist, damit sie sich um ihre eigenen Belange kümmern kann. Mittlerweile erkennt die Mutter nicht, wie schnell die Jahre dahinfliegen. Wenn es zu Allahs Wohlgefallen getan wird, kann dieser lange Zeitraum zu einer Phase der Anbetung werden. Für die Mitglieder einer unwissenden Gesellschaft sind diese Jahre aber nichts anderes als eine sinnlose Zeitverschwendung voller Schwierigkeiten. Die Eltern in einer unwissenden Gesellschaft empfinden normalerweise Enttäuschung, nachdem sie ihre Kinder großgezogen haben. Aufgezogen als ein Mitglied einer unwissenden Gesellschaft entwickelt das Kind im allgemeinen eine ich-bezogene Persönlichkeit. Es wird treulos und rebellisch gegenüber seinen Eltern. Die Eltern, die jetzt alt sind und gesundheitliche Probleme haben, verstehen diese Tatsache erst sehr spät im Leben. Sie stellen sich in den frühen Jahren der Elternschaft vielleicht vor, dass ihre erwachsenen Kinder zu Zeiten unerwarteter Mühsal ihre Hauptstütze sein werden, müssen dann aber feststellen, wie falsch diese Erwartung war, und finden sich sehr oft am Ende ihres Lebens in Altersheimen wieder. Allah gebietet den Menschen im Quran Verhaltensregeln, nach denen die Gläubigen sich ihren Eltern gegenüber richten müssen. Allah fordert Respekt und Gnade gegenüber den Eltern, besonders im hohen Alter: Wie wir aus dem Vers ersehen, bedeutet ein Kind auf der Grundlage der Werte des Qurans aufzuziehen, für die Gläubigen etwas Achtbares zu tun. Wenn jedoch ungläubige Menschen ihre Kinder in der Erziehung dazu zwingen, die Denkweise einer unwissenden Gesellschaft anzunehmen, dann ist dies eine nichtige Bemühung, sowohl in dieser Welt als auch im Jenseits. Außerdem erreichen die Gläubigen auch dann das Wohlwollen Allahs, wenn das Kind nicht die Lehre des Qurans annimmt. Die Eltern sind nur dafür verantwortlich, ihre Kinder den Quran zu lehren und ihnen Vertrauen in Allah beizubringen. Außer Allah haben die Menschen keinen anderen Beschützer oder Helfer. Diejenigen, die weltlichen Nutzen bei ihren Kindern suchen, empfangen keine Hilfe von ihnen, weder in dieser Welt noch im Jenseits. Der Mensch wurde nur erschaffen, um seinem Schöpfer zu dienen. Alles was ihn sein ganzes Leben lang umgibt, existiert nur, um ihn zu prüfen. Nach dem Tod wird jeder Mensch gemäß seiner Taten beurteilt. Als Gegenleistung für seine Taten wird er entweder im Paradies belohnt oder in der Hölle bestraft. Reichtum, Schönheit oder Söhne sind keine lohnenden Ziele, wohl aber Taqwa, die Furcht vor Allah.
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DIE WAHRHEIT ÜBER DAS LEBEN IN DIESER WELT
Der Schmuck des irdischen Lebens
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